// DIE GEWINNER //
Herzlichen Glückwunsch an #8 djo - Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen e.V.
// DIE FAVORITEN //
#1 // Frank Stange: "Mein persönlicher Favourit ist #8 "djo-Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen e.V. Ich finde die Aktion "Raum für Verantwortung - Engagement gewinnt!" von ARZBERGER&KRÜGER große Klasse! Wir haben alle eine soziale Verantwortung und es ist sehr begrüßenswert, wenn das eigene Firmenjubiläum genutzt wird... um etwas an Diejenigen zurückzugeben, die sich Leistungen einer Agentur sonst nicht leisten können. Damit bleibt dem Gewinner weiter der Freiraum sich auf seine gemeinnützigen Kernaufgaben zu konzentrieren.
Die Entscheidung fiel wirklich nicht leicht - alle Bewerber hätten das Kommunikations-Paket verdient. Letztlich habe ich mich für den Bewerber #8 "djo - Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen e.V." entschieden. Die Jugend ist unsere Zukunft. Unterstützung bei dem Entwickeln von Zielen und Projekten sowie deren Umsetzung ist aus meiner Sicht elemtar für die Entwicklung eines jungen Menschen in unserem Gemeinwohl. Zur Entwicklung einer freiheitlichen demokratisch denkenden Person gehört auch die Beschäftigung mit anderen Kulturen und der Abbau von Fremdenfeindlichkeit. Dies muss aus meiner Sicht auch gerade in Sachsen Unterstützung finden.
Allen anderen Teilnehmern wünsche ich, dass Sie weiterhin die Unterstützung bekommen, die sie für ihre Projekte brauchen! Arzberger & Krüger wünsche ich für die nächsten Jahre weiterhin viel Erfolg und immer kreative Ideen!"
#2 // Peter Stawowy: "Ich stimme für das Projekt #11 SECOND ATTEMPT E.V. Die Verbindung von Jugend- und Kulturarbeit, die Möglichkeit kreative Prozesse mit jungen Menschen zu entwickeln und sie so tatsächlich teilhaben zu lassen, havben mich zu diesem Entschluss gebracht. Die Vielfältigkeit der vorhandenen Kompetenzen, die neuen Herangehensweisen und der Kunstbezug haben mich überzeugt."
#3 // Martin Fiedler: "Ich entscheide mich für #8 djo - Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen e.V. Sachsen liegt in Europa - Für die einen eine Tatsache die man ignoriert, für die anderen eine gelebte Selbstverständlichkeit. Damit letztere die Oberhand behalten, braucht es Begegnung und Erfahrung zwischen denen die hier sind und denen, die hier bleiben werden. Den djo sehe ich hier an einer entscheidenden Stelle, der Jugendarbeit. Damit diese eben auch mit einer Vielzahl von Standorten eine gemeinsame Sprache sprechen, ist hier ein starkes CI von Nöten, welches sowohl nach Innen wie nach Außen wirkt."
#4 // Hendrik Sánchez: "Ich habe mich entschieden und für #2 das Vermittlungs- und Unterstützungsnetzwerk für Senioren als Favoriten gestimmt. Schon kleine Hilfestellungen ermöglichen das, was uns im Alter oft so schwer fällt: den Alltag zu meistern. Damit schafft das Netzwerk etwas, das unser aller Wunsch ist: dort leben, wo wir zu Haus sind. Es ist ein tolles sozialwirtschaftliches Beispiel, das perspektivisch jeden betrifft und mit einem Blick in die eigene Zukunft hoffentlich Schule machen wird.
Meine Entscheidung fiel knapp aus, da mir auch das Konzept des Projektes "Encuentro - Stark in Gesellschaft/Modellprojekt des Treibhaus e.V. Döbeln" für einen 1.Platz sehr gut gefiel. Somit landen die Döbelner bei mir auf Platz 2."
#5 // Stephan Krüger: "Ich möchte das Engagement von GRASS International e.V. auszeichnen. Die wichtige und vor allem nachhaltige Entwicklungsarbeit des Vereins wird in dieser Region dringend benötigt. Diesem Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe sollten unbedingt weitere folgen, da dies ein Weg zu einer langfrsitigen Problemlösung ist - Und das nicht nur in Tansania."
// DIE JURY //
#1 // Frank Stange ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz bei der Kanzlei pkl Keller Spies Rechtsanwälte in Dresden und schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Wettbewerbs-, Marken- & Urheberrecht tätig. Darüber hinaus pflegt er ein großes Netzwerk im Werbe- & Marketingbereich, in welchem er sein umfangreiches Wissen durch regelmäßige Fachvorträge teilt.
#2 // Peter Stawowy ist gelernter Medienjournalist und referiert auf seinem Medienblog Flurfunk Dresden über aktuelle Themen und Entwicklungen aus dem Medienbereich in Dresden und darüber hinaus. Mit stawowy media agiert er als selbstständiger Medienberater zu den Themen Jugend, Medien und Politik.
#3 // Martin Fiedler ist Mitinitiator des CoWorking-Projekts neonworx und der Veranstaltungsreihe undsonstso, wodurch er sich in der Kreativwirtschaft Dresdens engangiert. Als Diplom-Produktdesigner von neongrau. arbeitet im Bereich Designstrategie und -beratung und weiß somit, dass visuelle Aspekte nicht nur bei der Vermarktung von Produkten förderlich wirken.
#4 // Hendrik Sánchez ist Leiter für Marketing bei Druck und Werte. Durch seine Erfahrungen im Kommunikationsbereich weiß er um die Wichtigkeit einer durchdachten Unternehmenskommunikation zum Erreichen der jeweiligen Zielgruppe.
#5 // Stephan Krüger freut sich auf die Verkündung der engagierten Gewinner und darauf, endlich loslegen zu können.. =)
ARZBERGER&KRÜGER
verschenkt anlässlich des dreijährigen Agenturbestehens gemeinsam mit Druck und Werte
ein Kommunikations-Paket
an eine wohltätige Vereinigung aus Sachsen.
Unsere Agentur feiert am 25.03.2011 ihren
dritten Jahrestag, zu welchem wir eine besondere Aktion initiieren möchten.
Unter
dem Leitgedanken „Raum für Verantwortung – Engagement gewinnt!“ möchten wir zusammen
mit Druck und Werte andere
beschenken und deren Engagement belohnen. Gleichzeitig wollen wir gemeinsam unseren
Teil zur gesellschaftlichen Verantwortung beitragen und auch andere zu aktivem
Handeln bewegen.
Als Werber und Kreative wissen wir um die Wirkung eines starken Erscheinungsbildes einer Unternehmung und der effektiven Kommunikation mit dem Unternehmensumfeld. Jedoch sind die strategische Beratung, die Erstellung eines nachhaltigen Corporate Designs und die Konzeption durchdachter Kommunikationsmittel mit einem entsprechenden Kostenfaktor verbunden.
Da sich gemeinnützige Organisationen vor allem durch Spenden finanzieren und meist auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind, haben diese oft nur bedingt die Möglichkeit, für ihre Projekte zu werben. Aber warum sollten nicht gerade sie auf ihr engagiertes Handeln gezielter aufmerksam machen und so andere zur Unterstützung bewegen können?

Mit unserer Aktion „Raum für Verantwortung – Engagement gewinnt!“ setzen wir genau hier an. Im Rahmen dieser Aktion können gemeinnützige Organisationen die kostenlose (Neu-)Konzeption und Umsetzung eines kompletten Corporate Design-Paketes inklusive der Gestaltung dazugehöriger Kommunikationsmittel sowie Druckgutscheine von Druck und Werte gewinnen.

Bewerben können sich alle gemeinnützigen und
sozial engagierten Organisationen und Vereine aus Sachsen,
indem sie uns eine kurze
Beschreibung ihrer Tätigkeit an projekte@raum-fuer-verantwortung.de
übersenden.
Einsendeschluss ist der 25. Juni 2011.

Alle Bewerber werden auf unserer Webseite unter www.raum-für-verantwortung.de sowie auf unserer Facebook-Fanseite vorgestellt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist wird der Gewinner, welcher sich durch besonders großes Engagement auszeichnet, durch eine Jury auserwählt. Über unsere Facebook-Fanseite verlosen wir zusätzlich einen weiteren Druckgutschein von Druck und Werte an diejenige Organisation, welche die meisten „Gefällt mir“ erhält.

// INITIATOREN //
ARZBERGER&KRÜGER verknüpft Kreation und Kommunikation mit höchsten Qualitätsansprüchen und dem Erfolg seiner Auftraggeber. Unsere Agentur setzt auf die Vielfältigkeit ihrer Ideen und erkennt nachhaltige Kommunikationsstrategien als profitables Erfolgsinstrument für Unternehmen und Organisationen. Mit der Kreation ausdrucksvoller Erscheinungsbilder schaffen wir Unternehmenswerte und unterstützen unsere Auftraggeber, diese nach innen und außen erfolgreich zu kommunizieren. Wir arbeiten detailverliebt mit strategischem Überblick und handeln auftraggeberorientiert auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Dabei setzen wir stets auf den engen Dialog mit unseren Auftraggeber – gemeinsam auf dem Weg zum Erfolg.
Druck und Werte ist der strategische Partner für mittelständische Unternehmen mit vielfältigen Anforderungen an Drucksachen und optimiert als kompetente Schnittstelle zwischen Auftraggeber und Druckerei Planung, Angebotsrecherche, Steuerung, Qualitätssicherung, Termintreue und Kosten. Aus der einzigartigen Kombination von spezialisierter Kompetenz, gebündeltem Einkauf, wegweisender Technologie, gezieltem Outsourcing und einem maßgeschneiderten Konzept ergeben sich dabei dauerhafte Vorteile für die Partner. Als Marktführer in seinem Segment ist Druck und Werte der größte unabhängige Printeinkäufer in Deutschland.
Die von Druck und Werte entwickelte ZMÜK-Technologie wurde bereits mit dem ugb Gründerpreis 2010 und dem HHL Award 2009 ausgezeichnet. Das Unternehmen mit derzeit 20 Mitarbeitern ist auf Expansionskurs und breitet seine Geschäftsaktivitäten branchenübergreifend aus. In diesem und den nächsten Jahren werden so regional und bundesweit weitere Arbeitsplätze geschaffen. Der Begriff „ZMÜK“ ist ein Kunstwort, das sich auf CMYK, das grundlegende Farbmodell für den modernen Vierfarbdruck, bezieht.
//// Druck und Werte: www.druckundwerte.de
// #1 Bewerber: Forikolo e.V.
Der Forikolo e.V. ist ein Leipziger Verein, der sich dafür einsetzt, dass die Millenniumsziele der Vereinten Nationen umgesetzt werden können. Hierzu zählen insbesondere das Recht für jedes Kind auf der Welt einen Zugang zu Grundschulbildung zu erhalten. Der Forikolo e.V. ist ausschließlich in... Sierra Leone / Westafrika in einem der ärmsten Länder der Welt tätig. In der Projektregion Loko Masama im Nordwesten des Landes hat es sich der Verein zum Ziel gesetzt die Vision der Vereinten Nationen bis 2015 in die Tat umzusetzen. D.h. jedes Kind in der Projektregion soll bis 2015 Zugang zu einer modernen Schulbildung erhalten. Da zudem die Ernährungssituation der Region problematisch ist, engagiert sich der Verein auch im Aufbau von Modellfarmen zur Verbesserung der Ernährungssituation vor Ort.
Bisher konnten sechs Schulbauten sowie mehrere Farmprojekte realisiert werden. Mindestens 14 weitere Schulen sollen bis 2015 entstehen.
Weitere Infos zu unseren Projekten unter: www.forikolo.de
// #2 Bewerber: Unterstützungs- und Vermittlungsnetzwerk für Senioren
> Initiative der Bürgerhilfe Sachsen e.V. und Stadt Altenberg <
Ziel des Netzwerkes ist es, trotz negativer Auswirkungen des demographischen Wandels (Ausdünnung der ärztlichen Versorgung, Reduzierung der verkehrsverbindungen und Einkaufsmöglichkeiten) mit Hilfe des Netzwerkes älteren Bürgern Unterstützung zu geben, damit diese so lange wie möglich in der Region Altenberg leben und alt werden können.
Das Projekt hat eine Vorreiterrolle in der Region und ist somit in den verschiedensten Gremien des Landkreises vorgestellt worden (Seniorenbeirat und Sozialausschuss des Landkreises, Stadtrat und Verwaltungsausschuss der Stadt Altenberg, Regionalkonferenz des Regionalmanagements, 3. Demographiekongress Sachsens etc.).
Ziel ist es, die Kosten für die Senioren so gering wie möglich zu halten und den Ehrenamtlichen zumindest eine Aufwandsentschädigung zukommen lassen zu können. Anfragen von SeniorenInnen und Angehörigen erreichen uns z.Bsp. in folgender Weise: “Ich brauche eine Mitfahrgelegenheit zum Einkaufen“; / „Ich wünsche zu meinem Arzttermin Begleitung; / „Lässt sich ein regelmäßiger Besuchsdienst für meine (n) Mutter /Vater organisieren?“ - bis zu: Was ist notwendig um eine Pflegestufe zu beantragen? Oder wer kann mir mein Handy, was ich von den Kindern geschenkt bekommen habe, erklären.
Diese Aufgaben werden von freiwilligen Helfern übernommen. Sie begleiten Senioren zum Einkaufen, Fahren zum Arzt oder kommen einfach mal zu Besuch, zum Erzählen oder helfen beim Ausfüllen von Anträgen Die meisten Menschen, die uns kontaktieren sind alleinstehend und wenig mobil. Besonders für diese Gruppe wirken sich die Reduzierung der öffentlichen Verkehrsverbindungen besonders deutlich aus. Noch funktioniert die Nachbarschaftshilfe auf den Dörfern ganz gut, und dennoch steigt die Nachfrage nach Hilfe. Bisher konnte Hilfe bei knapp 200 Anfragen vermittelt werden.
// #3 Bewerber: Selbsthilfegruppe für Eltern behinderter Kinder
Hilfe zur Selbsthilfe!
Der Prozess zu begreifen, dass das eigene Kind anders ist als andere Kinder, kann sich über Jahre ziehen.
Weitere Jahre können hinzu kommen, bis man es akzeptiert hat. Die Erfahrungen, die Eltern auf diesem Weg machen
sind dabei ähnlich – unabhängig davon, welche Ursachen die Behinderungen haben. Den Prozess des Erkennens und Akzeptierens und damit des Handelns zu erleichtern, war der Beweggrund für betroffene Eltern eine Selbsthilfegruppe zu initiieren.
Zum einen geht es bei dieser um Themen, die den Alltag mit besonderen Kindern bestimmen – Therapieformen, Fachkliniken, Kindergarten, Schule, Hilfsmittel, Freunde, finanzielle Leistungen, Geschwisterkinder und und und.
Zum anderen treffen sich hier Eltern, die sich gegenseitig das Gefühl vermitteln, nicht allein mit all den Problemen und Herausforderungen zu sein: einfach mal reden über all die großen und kleinen Sorgen, aber auch über die kleinen und großen Freuden.
Unsere Erfahrung zeigt uns, dass betroffene Eltern viele Fragen haben, die sich gleichen. Die Antworten auf diese Fragen erkämpfen sie sich jedoch meist individuell – weil es an zentralen Ansprechpartnern fehlt. Hat man einen Ansprechpartner gefunden, begrenzen sich die Antworten auf Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten. Wer könnte in diesem Fall besser helfen als jemand, der diese Wege schon beschritten hat. Wohl wissend, dass Behinderungen individuell und vielschichtig sind, können bereits gesammelte Erfahrungen, Handlungsoptionen ermöglichen, Impulse geben und neue Perspektiven eröffnen. Aber auch die Erfahrungen Anderer mit Therapieformen, Hilfsmitteln oder Spielzeug, das eine spezielle Förderungsmöglichkeit eröffnet, können sehr hilfreich sein.
Wichtig ist uns auch, Lobbyarbeit für unsere Kinder zu betreiben – für ihre gleichberechtigte Teilhabe
am gesellschaftlichen Leben, an der Normalität, um damit deutlich zu machen: Unsere Kinder sind so viel mehr als nur behindert.
// #4 Bewerber: Spielplatz für Meißen Zaschendorf
Die Initiative "Spielplatz für Meißen Zaschendorf " benötigt dringend Unterstützung.
Die Idee "Kinder von der Straße" ist im doppelten Sinne gut:
1. Kinder haben einen Ort sich kreativ und pädagogisch wertvoll auszutoben, statt in Bauruinen Unsinn anzustellen
2. Kinder können sich sicher bewegen, statt auf der Straße zwischen den Autos spielen zu müssen.
Die Initiatoren haben zwar die Genehmigung der Stadt Meißen auf dem Dorfplatz Alt-Zaschendorf einen Spielplatz zu errichten, den die Stadt dann auch übernimmt, die Kosten von ca. 5.000,00 € müssen allerdings allein durch Spendenmittel aufgebracht werden - und da fehlt noch einiges, was dank einer ordentlichen Werbung mit Sicherheit leichter fallen würden.
Die Arbeiten haben bereits begonnen, so wurde die Einhausung zum Schutz der Kinder in freiwilliger Arbeit bereits aufgestellt. Der Spielplatz soll komplett mit Hartholz gestaltet werden.
Wie das bei solchem ehrenamtlichen Einsatz ist, bleibt für eine ausführliche Bewerbung keine Zeit, man ist froh wenn die Sache an sich irgendwie "gestemmt" werden kann.
Derzeit läuft die Akquise allein über Infoflyer, was aber eher schlecht ankommt.
// #5 Bewerber: Yogaverein + Yogatag für Leipzig
>> Leipzig ooooommmmt
Engagement und Verantwortung sind 2 wichtige Prinzipien im YOGA.
Yoga ist ein ganzheitliches System, was den Menschen sich selbst näher bringen kann und ihn unweigerlich auf seine Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber aufmerksam macht. Es trägt es unaufhörlich dazu bei, das eigene Engagement in verschiedensten Bereichen wie Ökologie, Politik und Gesellschaft immer wieder neu zu überdenken und zu verstärken. Auch auf physischer und psychischer Ebene werden immer wieder zahlreiche Erfolge durch Yoga verzeichnet.
Nun wollen Leipziger Yogalehrer einen offiziellen Schritt gehen und sich FÜR eine gemeinsame Arbeitsweise entscheiden. Das Ziel ist die Verbreitung dieser altindischen Tradition mithilfe eines gemeinnützigen Vereins. Dieser stellt sich folgende Aufgaben:
- Jährliche Veranstaltung eines Leipziger Yogatages. Hier wird ein Programm aus Yogastunden, Vorträgen, Workshops und Konzerten angeboten, die Yogabegeisterte genauso wie Anfängern aus Leipzig und der Region neue Impulse für die eigene Arbeit an den inneren Werten geben soll. Ziel ist, die Eintrittspreise so niedrig wie möglich zu halten und für besondere Personengruppen kostenfrei anbieten zu können!
- Herausgabe einer 2-jährig erscheinenden, kostenlosen Broschüre, die das Leipziger Yoga Angebot strukturiert darstellt
- Erstellung Internetplattform, die es ermöglicht, sich gebündelt und aktuell über Veranstaltungen in Leipzig im Bereich Yoga zu informieren
Wir wollen mit unserer ehrenamtlichen Arbeit den Austausch unter Yogalehrern fördern, den Kontakt und die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung in diesem Bereich unterstützen und natürlich das allgemeine Interesse am Yoga wecken und bedienen.
Für die Vereinsgründung braucht es allerdings noch ein Konzept, das sowohl sprachlich als auch grafisch überzeugend ist. Natürlich würden wir uns auch sehr freuen, Unterstützung bei der Gestaltung oder bei dem Druck der entsprechenden Kommunikationsmittel zum bevorstehenden Leipziger Yogatag zu erhalten.
// #6 Bewerber: Künstlergut Prösitz e.V.
Das Künstlergut Prösitz hat sich eine in Deutschland und vielleicht auch aus internationaler Sicht einmalige und unverwechselbare Aufgabe gestellt, indes es jungen Bildhauerinnen mit Kindern Arbeitsmöglichkeiten bietet und Öffentlichkeitsangebote macht. Damit ergeben sich aber auch eine Reihe von komplexen Anforderungen funktioneller, sozialer und finanzieller Art:
- Werkstätten mit flexiblen Möglichkeiten, von Papierarbeiten bis zu schwerer Plastik (max. 3t) und unterschiedlichen Materialien wie Metall, Stein, Ton,
Holz, Weidenruten u.a.m.
- Bemühungen um Künstlerförderung (in Form von Stipendien während der alljährlichen Symposien, auch im EU-Rahmen)
- soziale Leistungen, z.B. Kinderbetreuung während der Symposien und Arbeitsaufenthalten
- Kunstvermittlung in öffentlichen und privaten Einrichtungen (Kurse)
- Realisierung von Kunstobjekten im öffentlichen Raum
- Nutzung und Erhalt eines denkmalgeschützten mittelsächsischen Dreiseithofes als Wohn- und Arbeitsstätte (in diesem Rahmen auch Auszeichnung mit dem Julius-H.-W.-Kraft-Preis)
- öffentliche Ausstellungen (bundesweit), und „Tage der offenen Tür“
- Plenairs für Frauen, Wandergesellen und Freigänger
- Kooperation mit anderen Kulturträgern (Schulen, BBK, GEDOK, Landesverbände Künstlerhäuser, Via Regia und Soziokultur Sachsen)
- enge Zusammenarbeit mit den Behörden in Stadt, Land und Bund
In 2013 wird das Künstlergut Prösitz 20 Jahre alt. Es wird dringendlich ein komplettes Kommunikationspaket gesucht.
Weitere Infos: www.kuenstlergut-proesitz.de
// #7 Bewerber: Netzwerk Via Regia Sculptura
Die VIA REGIA ist ein Name der ältesten und längsten Landverbindung zwischen Ost- und Westeuropa. Sie existiert seit mehr als 2.000 Jahren und verbindet mit 4.500 km Länge fünf europäische Länder. Die Straße existiert heute in ihrer modernen Form als Europäischer Verkehrskorridor C III. Ein internationales Netzwerk nutzt das Potential der VIA REGIA als Sinnbild der Einigung Europas und wurde im Jahr 2005 als "Große Kulturstraße des Europarates" ausgezeichnet.
Das Projekt Via Regia Sculptura – getragen und initiiert von den Sächsischen Künstlerhäusern und dem Sächsischen Künstlerbund - schließt an den Gedanken und die Nutzung der „Großen Kulturstraße“ als Mittler an und möchte entlang des europäischen Verbindungsweges mit zeitgenössischen Kunstwerken und –aktionen aktuell und nachhaltig den internationalen Austausch unter den Anliegerländern fördern. Die VIA REGIA verbindet mit ihren äußeren Enden die Länder Spanien und Ukraine und verläuft im Land Sachsen zwischen Leipzig und Görlitz.
Das Projekt Via Regia Sculptura möchte mit Kunst im öffentlichen Raum nicht nur Landmarken setzen, sondern auch den Bewohnern Sachsens und ihren Gästen diesen europäischen Verbindungsweg aktiv ins Bewusstsein rufen und die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Ländern und Kulturen anregen. Das Projekt fußt deshalb auf folgenden Maßnahmen:
1. In Zusammenarbeit mit dem Via Regia-Landesverband und den anliegenden Städten und Gemeinden (ausgesuchte Standorte) werden Projektflächen für die Aufstellung von Kunst im öffentlichen Raum ausgewählt.
2. Es werden Wettbewerbe für die konkreten Standorte ausgelobt.
3. Das hohe künstlerische Niveau der Teilnehmerbeiträge (insbesondere international) wird durch fachkundige Jurys abgesichert.
4. Die Zusammenarbeit mit den anliegenden Orten und Gemeinden wird interdisziplinär angelegt, d.h. es wird mit Historikern, Geografen und Kunsthistorikern kooperiert.
5. Als Aufforderung zur zeitgemäßen Entwicklung der Via Regia Sculptura wird die Arbeit mit unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen (Bildkunst / Musik / Filmkunst usw.) angestrebt.
6. Für die nachhaltige Wirkung und die Förderung des aktiven Austauschgedankens ist das Vermittlungsprogramm wesentlich. Mit Begleitbroschuren, einem Internetauftritt und der konkreten Kunstvermittlung vor Ort wird dies gewährleistet.
Hiermit bewerben wir uns für ein komplettes Kommunikationspaket.
Weitere Infos: www.via-regia-sculptura.eu
// #8 Bewerber: djo - Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen e.V.
Die djo - Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen e.V. ist ein landesweit tätiger, freiheitlich demokratischer, überkonfessioneller und überparteilicher Kinder- und Jugendverband, der im Bereich der internationalen, interkulturellen und politischen Jugendarbeit tätig ist. Wir sind anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und fördern im Rahmen der Jugendarbeit das Engagement von jungen Zuwanderern als Mittel der Identitätsstiftung und Hilfe der Integration. Einen besonderen Stellenwert unserer Jugendarbeit nimmt die Stärkung und Unterstützung von Migrantenjugendorganisationen oder Migrantenjugendinitiativen ein.
Unser Verband wurde im Jahr 2006 gegründet und basiert zu einem großen Teil auf der ehrenamtlichen Arbeit unserer Mitglieder. Ein großes Ziel unserer Arbeit ist es, junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund dabei zu unterstützen, eigene Projekte in den Bereichen Musik, Tanz, Theater usw. zu entwickeln und ihre Ziele und Ideen umzusetzen. Die Jugendlichen erhalten so die Möglichkeit sich einzubringen, das Gemeinwesen aktiv mitzugestalten und ihre Fähigkeiten und Potentiale weiterzuentwickeln. Demokratie wird so direkt erfahrbar. Gleichzeitig bilden wir im Rahmen unserer Jugendbildungsarbeit Jugendliche zu Multiplikatoren aus, die ihre neu gewonnenen Kenntnisse zu Themen wie Projektmanagement, Kommunikation, gewaltfreie Konfliktlösung, Gruppenleitung und interkulturelle Kompetenz an andere Jugendliche weitergeben.
Wir setzen uns gezielt für eine kulturelle Vielfalt im Land Sachsen ein und möchten mit unseren Projekten, Workshops und Seminaren Toleranz und Verständnis fördern sowie dazu beitragen, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit abzubauen. Wir fördern Respekt und Verständnis zwischen Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft, indem wir als Dachverband für verschiedene Vereine und Initiativen die Vernetzung und Kooperation der unterschiedlichen Gruppen untereinander gezielt herstellen und unterstützen. Im Bereich der interkulturellen Arbeit organisieren wir Jugendaustauschprojekte und unterstützen Initiativen dabei, Jugendbegegnungen mit den Herkunftsländern der jugendlichen Migranten zu organisieren. Zielgruppen unserer Arbeit sind Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund.
Bislang ist der Landesverband schwerpunktmäßig in den Regionen Leipzig, Dresden, Bautzen, Chemnitz, Freiberg, Freital und Löbau aktiv.
// #9 Bewerber: Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen e.V.
Die
Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen e.V. ist
ein seit 1992 landesweit agierender Dachverband für aktuell 13
Fachverbände der Kinder- und Jugendkulturarbeit aus den Bereichen
Theater, Musik, Kunst und Medien. Wir vertreten jugendpolitische Belange
und setzen uns für kulturelle Betätigungsmöglichkeiten von Kindern
und Jugendlichen ein. Die LKJ Sachsen e.V. ist zudem Träger des
Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur (FSJ Kultur) und vermittelt und
betreut in dieser Funktion jährlich mehr als 70 junge Erwachsene an Einsatzstellen im kulturellen Sektor in Sachsen.
Wir
sind ein kleines Team von hauptamtlichen MitarbeiterInnen, unterstützt
von einem Vorstand und ehrenamtlichen Helfern. Eine breite öffentliche Wahrnehmung
erfahren u.a. unsere Veranstaltungen Jugendkunstpreis, Kinderkunstpreis
und Jugendkulturtag. Hierbei agieren wir von der inhaltlichen Planung,
über die Bewerbung und Durchführung bis hin zur Auswertung federführend.
Kulturelle Bildung unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung
von Kindern und Jugendlichen, fördert künstlerische Talente und ebnet
den Weg zu sozialer Chancengerechtigkeit. "Kulturelle Bildung von Anfang
an" ist unser Leitsatz und es ist unser Anliegen, allen Kindern und
Jugendlichen eigene künstlerische Erfahrungen zu ermöglichen und die dafür erforderlichen Eahmenbedingungen zu schaffen. Dafür braucht es eine starke Lobby.
Aufgrund
einschneidender Kürzungen im Kulturbereich wird es für uns als
Institution der Kinder- und Jugendkulturarbeit zunehmend schwerer, die
oben beschriebenen Aufgaben wahrzunehmen, qualitativ hochwertige
Angebote zu entwickeln und diese entsprechend zu bewerben. Letzteres
stellt uns vor allem auch vor dem Hintergrund des sich verändernden
Nutzerverhaltens im Bereich der neuen Medien vor große Herausforderungen.
Seit einiger Zeit ist zwar eine Neuausrichtung unserer
Kommunikationsstrategie geplant, bislang fehlt es jedoch an personellen
und finanziellen Ressourcen, diesen Schritt tatsächlich umfassend zu
realisieren.
Weitere Informationen: www.lkj-sachsen.de
// #10 Bewerber: Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V.
Im Jahre 2004 gründeten engagierte Orient-Interessierte, darunter viele Wissenschaftler und Künstler das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V. (ZEOK). Der ZEOK e.V. zählt derzeit mehr als 50 Mitglieder, die sich im In- und Ausland für den Verein engagieren. Der ZEOK e.V. verfolgt das Ziel, den kulturellen Dialog sowie das kulturelle Zusammenwirken von Orient und Okzident zu unterstützen, das wechselseitige Verständnis zu erhöhen und das gemeinsame kulturelle Erbe in all seiner Vielfalt darzustellen und zu pflegen. Der Verein fördert unterschiedliche Initiativen und ist bemüht, in diesen unterschiedlichen Bereichen verbindende Elemente zu entdecken und darzustellen.
>> Aufgaben des ZEOK
Das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur ist in diversen Aufgabenbereichen aktiv. In der INTERKULTURELLEN BILDUNG UND ERZIEHUNG, der Herausgabe der Kulturzeitschrift SIMURGH, in der Ausbildung und Betreuung von KULTURLOTSEN, in der Planung des jährlich stattfindenden Festivals INTERCULTURA und in dem WESTSAHARA-PROJEKT durch die Solidarisierung mit dem sahrauischen Volk.
Pädagogische Mitarbeiter aus dem Bereich der INTERKULTURELLEN BILDUNG UND ERZIEHUNG engagierten sich bisher mit den Projekten „Weltkiste“ und „Elternschule“, welche im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ realisiert wurden. Hierbei liegt der Grundtenor in einer vorurteilsbewussten Erziehung und in der Wertschätzung von Vielfalt. Bisher wurden die Methoden mit Kindergarten- und Schulkindern durchgeführt. Mit der Entwicklung von Methoden für Jugendliche konnte das Spektrum der Zielgruppen vergrößert werden. Im Rahmen des Leipziger Aktionsplans Ost (LOS) wurden für arbeitslose Menschen mit und ohne Migrationshintergrund Weiterbildungen angeboten, damit auch Erwachsenen der Zugang zur Interkulturellen Bildung nicht verwehrt bleibt.
Im Projekt der KULTURLOTSEN werden seit Anfang des letzten Jahres vier Personen ausgebildet, um als Kulturmittler an der Schnittstelle von Kulturen u.a. in Grundschulen zu agieren. Die Kulturzeitschrift SIMURGH berichtet über orientbezogene Themen. Sie liefert Hintergrundwissen und informiert über kulturelle Besonderheiten bestimmter Regionen. Gleichzeitig berichten Autoren anderer Länder über ihre Erfahrungen mit Deutschland und präsentieren ihre Sichtweisen zu deutschen/ europäischen kulturellen Eigenheiten.
Die INTERCULTURA bietet Künstlern mit und ohne Migrationshintergrund die Möglichkeit, ihr Können in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Festival findet alljährlich statt und folgt jedes Jahr einem bestimmten Motto. Zusätzlich zu den Bühnenauftritten wird das Festival durch ein Programm für Kinder und Jugendliche durch verschiedene interkulturelle Angebote bereichert.
Mit unserem WESTSAHARA – PROJEKT wollen wir das sahrauische Volk in den Flüchtlingslagern bei Tindouf/Algerien unterstützen und dem vergessenem Konflikt eine Stimme geben. Seit über dreißig jahren lebt das sahrauische Volk in einer der unwirtlichsten Gegenden der Erde. Mit dem Aufbau eines ökologischen Zentrums und mit dem Angebot von Sprach- und Erkundungsreisen, sowie Studienaufenthalten wollen wir mit den Menschen vor Ort Möglichkeiten zur Erhaltung ihrer Umwelt, ihrer Indentität und materiellen Kultur schaffen und sie in ihrer schweren Situation nicht alleine lassen.
// #11 Bewerber: Second Attempt e.V. – Verein zur Förderung und Vernetzung von Jugendkultur
Der Second Attempt e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung und Vernetzung von Jugendkultur und in der interkulturellen Jugendarbeit tätig. Unser vorrangiges Wirkungsgebiet ist die Euroregion Neiße-Nisa-Nysa. Hier setzt der Verein netzwerkartige und grenzüberschreitende Kulturprojekte mit innovativen und facettenreichen Konzepten um. Dabei stehen die Arbeit und das Engagement von und für junge Menschen im Fokus. Wir sind bestrebt, KünstlerInnen und Künstlergruppen zu fördern und zu begleiten und damit die kulturelle Entwicklung und die kulturelle Vielfalt in der Region zu stärken.
Im Verein arbeiten junge und engagierte „Weltverbesser“ mit ganz unterschiedlichem Hintergrund – Kulturmanager, Grafikdesigner und Sozialpädagogen; Studenten, Angestellte und Selbständige; Perfektionisten und Querdenker. Aus dieser Konstellation entsteht ein kreativer und breit gefächerter Pool an Ideen, die unsere Projekte spannend und einzigartig machen. Einige unserer Mitglieder leben oder lebten selbst in sozial und kulturell benachteiligten Regionen. Daraus ziehen wir Anspruch und Motivation, Jugend- und Kulturarbeit in unserem Wirkungsfeld aktiv zu gestalten.
Seit 2003 setzen wir eigene Projekte in der Jugendkultur um und begleiten Projektkooperationen. Wir organisieren Veranstaltungen, Ausstellungen, Filmvorführungen sowie ein Festival – vor allem im Bereich der urbanen Kunst. Durch unsere Projekterfahrung haben wir uns zu Experten in der Jugendkulturlandschaft in der Region entwickelt. Das möchten wir auch künftig durch unsere Projekte weitergeben. In Seminaren und Workshops bilden wir deshalb außerdem aktive Akteure in der Euroregion Neiße-Nisa-Nysa weiter.
Mit dem Umzug nach Görlitz Anfang 2010 hat es sich der Second Attempt e.V. außerdem zum Ziel gesetzt, nachhaltig in der Stadt und der umliegenden Region zu wirken – und das über temporäre Projekte hinaus. Unser Vereinsbüro soll dabei der zentrale Anlaufpunkt für Neugierige, Interessierte, Motivierte und Engagierte sein. Darauf aufbauend wollen wir ein regionales, grenzüberschreitendes Netzwerk aus Aktiven und Institutionen in der Jugend- und Kulturarbeit aufbauen und entwickeln, Jugendgruppen und Initiativen bei der Umsetzung ihrer Vorhaben und Ideen unterstützen und mit unseren eigenen Projekten das soziokulturelle Leben vor Ort bereichern.
Mehr Informationen: www.second-attempt.de
// #12 Bewerber: MÜHLSTRASSE 14 e.V.
Seit dem Frühjahr 1994 betreibt der Verein „MÜHLSTRASSE 14“ (vormals Begegnungsstätte Mühlstraße e.V.) das gleichnamige soziokulturelle Stadtteilzentrum im Leipziger Osten. Getragen von der hauptamtlichen Arbeit eines qualifizierten Mitarbeiterteams und der wertvollen Hilfe zahlreicher Mitglieder, Freunde und Förderer hat sich unser Haus zu einem unverzichtbaren Zentrum für den Stadtteil Reudnitz /Thonberg entwickelt.
Mit unseren Angeboten in der offenen Arbeit, mit Projekten und Workshops, zahlreichen Kursen und Veranstaltungen haben wir uns in den zurückliegenden Jahren das Vertrauen unserer BesucherInnen, Gäste und NutzerInnen erworben. In unserer Arbeit bringen wir kulturell-künstlerische Angebotsformen, sozialpädagogisch orientierte offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, mit Familien und SeniorInnen sowie beteiligungsorientierte Aktionen im Stadtteil zusammen. Mit der Entwicklung jährlicher, innovativer Projekte mit einem generations- und genreübergreifenden Ansatz wollen wir die Beteiligten ermutigen, sich dem allgemeinen Trend zu sozialem Rückzug und Vermeidung öffentlicher Kommunikation entgegen zu stellen.
Mit einigen Projekten haben wir auch über die Stadtteilgrenzen hinaus Beachtung gefunden, so das jährliche Leipzig. Courage zeigen, Projekte mit dem Sächsischen Fotoverband oder internationale Workcamps und europäische Kulturaustausche.
Weil viele Menschen nachweislich ihre erste Begegnung mit Kunst und Kultur in einem soziokulturellen Zentrum haben, sehen wir einen Schwerpunkt unseres Arbeitens in der Förderung der Laienkultur und unterstützen maßgeblich selbstverwaltete kulturelle Projekte.
2011 wird theater eumeniden seine Zusammenarbeit mit unserem Verein ausbauen und unser Zentrum als seine feste Spielstätte etablieren. Der größte Teil der Aufführungen des Off-Theaters wird im Saal des Hauses in der MÜHLSTRASSE 14 stattfinden. Deshalb präsentiert sich das Theater zukünftig in den Medien und auf Werbeträgern vor allem als „theater eumeniden in der MÜHLSTRASSE 14“. Zeitgleich werden wir unsere bisher kursierenden Bezeichnungen „Begegnungsstätte“ und „Kulturtreff“ ablegen und mit dem allgemeineren Namen MÜHLSTRASSE 14 das Haus mit seinen vielseitigen Angeboten stärker ins Bewusstsein rücken.
Weitere Informationen: www.muehlstrasse.de
// #13 Bewerber: Initiative "Menschen in Not"
Sie warten auf Hilfe!
Wer? > Kinder mit einer geistigen Behinderung und deren Eltern. Ein behindertes Kind zu haben ist ein Makel und dieses wird z. T. versteckt. Die Zahl der gemeldeten Behinderungen ist im Vergleich außergewöhnlich hoch.
Wo? > In Georgien, in Lagodechi und den umliegenden Bergdörfern am Rande des Kaukasus an der Grenze zu
Aserbaidschan.
Warum? > Ambulante Einrichtungen für Kinder mit Behinderung, wie Frühförderstellen, Kindergärten, Schulen und WfbM gibt es in der ländlichen Gegend nicht.
Die Menschen sind meist so arm, dass sie die Behandlung und die Fahrt nach Tbilissi nicht bezahlen können. Rechte für Menschen mit Behinderung sind gesetzlich nicht erankert und unbekannt.
Wir leisten Hilfe!
Wer? > Eine kleine Gruppe engagierter ehrenamtlicher Fachleute und Christen der Initiative „Menschen in Not“ aus der Umgebung von Dresden und dem Vogtland.
Wie? > Wir vermitteln „Lernen durch Handeln“ an Kinder, die auf Grund ihrer Behinderung bisher zu Hause isoliert lebten, betreuen sie physiotherapeutisch und
versorgen sie mit angepassten Hilfsmitteln.
Wir zeigen den Müttern und Vätern wie sie ihre Kinder fördern können, befähigen Eltern selbst aktiv zu werden und bestärken sie, für ihre Kinder zu kämpfen, in Eigeninitiative Elterntreffen zu organisieren und eine NGO zu gründen.
Wir ermutigen Menschen in Georgien und versuchen Freude in ihr Leben zu bringen.
Womit? > Fachleute sind ehrenamtlich in Georgien tätig.
Materialien stellen Mitglieder und Freunde der Initiative zur Verfügung. Rehahilfsmittel werden von einem Rehatechniker in Dresden gesammelt, mühevoll aufgearbeitet und in Georgien angepasst.
Die notwendigen Transportkosten der Kinder in Lagodechi und der Hilfsmittel nach Georgien sowie die Finanzierung der Dolmetscher wird ausschließlich durch Spendengelder finanziert.
// #14 Bewerber: Encuentro - Stark in Gesellschaft // Modellprojekt des Treibhaus e.V. Döbeln
Das
Projekt "Encuentro - Stark in Gesellschaft" ist Modellprojekt des
Treibhaus e.V. Döbeln, welches seine Arbeitsschwerpunkte im Bereich der
interkulturellen, antirassistischen und Migrationsarbeit sieht. Das
Projekt soll dazu beitragen, die Integrationspraxis im Landkreis
Mittelsachsen durch die praktische Umsetzung von insgesamt 14 Modulen zu
verbessern. Dabei orientieren wir unsere Arbeit an den 3 zentralen
Bereichen Integration durch Bildung (u. a. Interkulturelle Infobörse,
Weiterbildungsangebote für Multiplikator_innen), Integration durch
Teilhabe (u. a. Beratungsangebot, Meinungsboard) und Integration durch
Begegnung (u. a. Interkulturelle Woche „Prisma“, Europäischer
Freiwilligendienst).
Hauptzielgruppe sind junge Menschen im Alter
zwischen 13 und 27 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund, die im
Landkreis Mittelsachsen leben. Weitere Zielgruppen sind Menschen mit
Migrationshintergrund in jeglicher Altersstufe, Menschen, die Interesse
an der Auseinandersetzung mit interkulturellen Fragestellungen haben,
Lehrer_innen und Multiplikator_innen.
Eine für uns wichtige und auch
speziell zu nennende Zielgruppe sind asylsuchende Flüchtlinge, da sie im
besonderen Maße von gesellschaftlicher Benachteiligung, prekären
Lebensbedingungen und Ausgrenzung betroffen sind.
Emanzipatorische
interkulturelle Arbeit und Migrationsarbeit sind wichtiger denn je, wie
aktuelle gesellschaftliche Debatten und Entwicklungen sowie viele
Erfahrungen in diesem Feld zeigen. Die Frage, wie ein gesellschaftliches
Miteinander von Menschen aus verschiedenen Kulturen und Kontexten, mit
unterschiedlichen Prägungen und Hintergründen gefördert und unterstützt
werden kann, welche auf gleichen Teilhabemöglichkeiten und
Verwirklichungschancen basiert, stellt sich entschieden. Ansatzpunkte
für eine emanzipatorische Ausrichtung unsere Arbeit, die ein solches
Vorhaben unterstützt, sehen wir auf vielen gesellschaftlichen Ebenen.
// #15 Bewerber: Städtepartnerschaft Leipzig-Addis Abeba e.V.
Seit
seiner Gründung 2002 engagiert sich unser Verein für die Stärkung und
Vertiefung der vielfältigen Beziehungen und der gelebten Freundschaft
zwischen den Partnerstädten Leipzig und Addis Abeba, der Hauptstadt
Äthiopiens. Für den verständnisvollen Austausch zwischen den Kulturen
... läuft der Marathonstar Haile Gebrselassie mit Leipziger Schülerinnen
und Schülern durch die Leipziger Innenstadt ... spielt das Leipziger
Jugendsinfonieorchester für Schülerinnen und Schüler in Addis Abeba ...
feiern wir jedes Jahr im September das äthiopische Neujahrsfest ... hat
die Partnerschule Menelik II. School einen "Leipzig Room" ...
informieren Vorträge, Filme, Ausstellungen über Land und Leute am Horn
von Afrika.
Viele weitere Aktivitäten und Informationen finden Sie unter www.leipzig-addis-abeba.de.
// #16 Bewerber: KALEB Dresden e.V.
Der Verein KALEB Dresden e.V. ist eine überkonfessionelle christliche Initiative, die es sich vor allem zur Aufgabe gemacht hat, für das Lebensrecht noch ungeborener und geborener Kinder einzutreten und Frauen in Notsituationen zu helfen.
KALEB Dresden e.V. spricht sich gegen Abtreibungen aus und hat sich zum Leitspruch gemacht: „Wenn Kinder ein Problem darstellen, muss man das Problem beseitigen, nicht das Kind.“
Deshalb liegt KALEB Dresden e.V. besonders der Start ins Leben am Herzen und die Betreuungsangebote beginnen schon in der Schwangerschaft und werden auch nach der Geburt weitergeführt.
Neben dem Betreiben einer Kleiderkammer welche kostenlos Umstandsmode, Babyausstattungen, Sauglingskleidung bis hin zur Teenagerkleidung verleiht und ausgibt, kann man sich in der Bibliothek von KALEB Dresden e.V. Lektüre, Videos und Kassetten zu Themen wie
* Das Leben vor der Geburt
* Problematik der Abtreibung
* Vorgeburtliche Diagnostik
* Schwangerschaft, Geburt und Stillen
* Empfängnisregelung, Partnerschaft und Sexualität
* Sexualerziehung und Kindererziehung
* Tragen von Babys und Kleinkindern im Tragetuch
* Leben mit dem Neugeborenen
* Trauer nach Verlust eines Kindes durch Fehlgeburt oder Totgeburt
* Projekt Findelbaby/ Babyklappe
ausleihen.
Nicht zuletzt gibt es seit drei Jahren den unmittelbar an das KALEB - Zentrum befindlichen Trageladen. Dort kann man sich über das Tragen von Babys informieren und beraten lassen. Ausserdem kann man vor Ort Tragetücher oder andere Tragehilfen kaufen oder leihen und man bekommt eine fundierte und professionelle Beratung für die richtige Technik des Tragens.
Desweiteren gibt es ein großes Angebot an Beratungsthemen, sei es in sich wöchentlich treffenden Gruppen, in Einzelgesprächen mit Sozialarbeitern oder bei Vorträgen, die Themen richten sich an Jugendliche, werdende Mütter, Mütter und/oder Eltern.
Hilfe wird bei Schwangerschaftskonflikten, bei Überforderung nach der Geburt, Wochenbettdepressionen, aber auch bei der Verarbeitung von Tot- oder Fehlgeburten angeboten.
Jugendlichen werden Angebote zur sexuellen Aufklärung gemacht bei denen die Themen Liebe und Freundschaft im Mittelpunkt stehen.
Das alles sind ambitionierte Projekte, die durch einem Stab Sozialpädagogen betreut werden, aber nicht zuletzt ein fester Kern ehrenamtlicher Mitarbeiter hilft, all diese Angebote fortführen zu können.
Schon allein aufgrund dieser Menge an Projekten wäre es wünschenswert, das KALEB Dresden e.V. mit dem Gewinnen Ihres Preisausschreibens Unterstützung durch ihre Agentur erfährt.
Allerdings gibt es ein Projekt, welches mir besonders am Herzen liegt, das vom KALEB – Zentrum betreute Projekt Findelbaby.
Die Initiative Findelbaby mit der Babyklappe besteht seit nunmehr 10 Jahren.
Mittlerweile verfügt das Projekt auch über eine Krisenwohnung in welcher Frauen in Not vor oder nach einer Geburt Zuflucht finden können, um zur Ruhe zu kommen und Wege aus ihrer Krise zu finden. Auch hat das Projekt Erfahrungen mit anonymen Geburten gesammelt.
In den zurückliegenden 10 Jahren sind 37 Neugeborene im Projekt angekommen. 21 Frauen baten um die Begleitung bei einer anonymen Geburt, 16 Frauen haben ihre Kinder über die Babyklappe den Mitarbeiterinnen des Vereins anvertraut. 7 Mütter entschieden sich im Nachhinein doch für ein Leben mit ihrem Kind. Die anderen 30 Kinder wurden über das Jugendamt in Adoptivfamilien vermittelt.
54% der Mütter gaben bis zum heutigen Tag ihre Anonymität auf und eröffneten damit sich und ihrem Kind die Möglichkeit später miteinander Kontakt aufnehmen zu können. Für die anderen Kinder hofft der Verein, dass es ihren abgebenden Müttern später noch gelingt, sich beim Verein zu melden oder vielleicht für ihr Kind einen Brief zu hinterlegen und somit im Nachhinein noch Klarheit für ihr Kind zu schaffen.
Das alles sind allein schon Fakten, die für sich sprechen und es ist für Aussenstehende kaum zu überblicken, was eine anonyme Geburt für alle die daran beteiligt sind bedeutet. Nicht nur die werdende Mutter oder die Mutter, welche ihr Kind in die Babyklappe legt durchlebt einen Sturm von Gefühlen, Fragen und Ängsten in dieser Situation. Auch die Frauen von KALEB; die diese Mütter begleiten oder die, z.B. das Baby aus der Babyklappe holen, gehen mit Sicherheit emotional an ihre Grenzen.
Weitere Informationen: www.kaleb-dresden.de
// #17 Bewerber: Initiative Bildung in Zukunft e.V. Leipzig
Wer sind wir?
Die INITIATIVE BILDUNG IN ZUKUNFT (IBIZ) ist eine deutschlandweite Vereinigung für demokratische und partizipatorische Bildung.
Die
Initiative Bildung in Zukunft (IBiZ) verfolgt das Ziel, das
Bildungswesen dahingehend zu erforschen und zu entwickeln, wie und ob
Demokratie als Lebensform erlebbar und damit lernbar gemacht werden
kann.
Eine Demokratisierung des Bildungswesens sehen wir als einen
Weg, ein tolerantes und respektvolles, auf Verständigung orientiertes
Zusammenleben von Menschen sowie Möglichkeiten zur Beteiligung an und in
Gesellschaft zu fördern.
Unser Verein ist jung (im Jahr 2010
gegründet) und besteht aus jungen Menschen, die das Ziel teilen ein
demokratisches Bildungswesen zu fördern sowie sich aktiv
demokratiepädagogisch zu engagieren.
Welche Aufgaben haben wir?
-
Entwicklung von Organisationsformen und Strukturen in allen
Bildungsbereichen, die auf Mitbestimmung, Partizipation,
Selbstbestimmung und Demokratie basieren.
- Austausch, Information
und Qualifizierungen für Schüler/innen, Studenten/innen, Lehrer/innen,
Wissenschaftler/innen, Praktiker/innen, Multiplikator/innen,
Fortbildner/innen, Wissenschaftler/innen, Eltern und anderen Personen,
die in der Förderung von Menschenrechten und demokratischer Bildung ihre
Aufgabe sehen.
- Fortbildungen im Bildungsbereich und in der Jugendarbeit
- Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
- Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
Wie finanzieren wir uns?
Unsere
hauptsächliche Einnahmequelle sind unsere Mitgliedsbeiträge. Neben
diesen leider geringen Einnahmen, beteiligen wir uns an
Projektausschreibungen und stellen selbst Projektanträge für unsere
Ideen.
Weitere Informationen unter: www.bildung-in-zukunft.de
// #18 Bewerber: GRASS International e.V. - Netzwerk für lokale Initiativen
// #18 Bewerber: GRASS International e.V. - Netzwerk für lokale Initiativen
GRASS International e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der im Feld der Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere in der bilateralen Hilfe mit Tansania tätig ist.
Ganz konkret unterstützen wir die Sparergruppen der Tansania Urban Poor Federation (TUPF).
Diese Sparergruppen (120 Gruppen mit 7.000 Mitgliedern) haben sich in den Slums der tansanischen Großstädte Dar es Salaam, Arusha, Musoma und Dodoma gegründet, um Kapital für private und gemeinschaftliche Investitionen aufzubauen. Jedes Mitglied zahlt regelmäßig Kleinstbeträge in einen Sparfonds ein und erwirbt sich damit die Möglichkeit, einen Mikrokredit z.B. für eine medizinische Behandlung oder zum Aufbau eines Kleinstunternehmens zu erhalten.
Größere Projekte der TUPF reichen vom Bau sanitärer Anlagen bis hin zum Aufbau von Gemeinschaftsunternehmen einer Sparergruppe, bspw. zur Herstellung und Verkauf von Seife oder gebatikten Stoffen für Kangas, der typischen Bekleidung tansanischer Frauen.
Das Ziel von GRASS International e.V. ist es, auf den bereits bestehenden Strukturen der Vereinigung vor Ort aufzubauen und die Selbsthilfeprojekte, die ohne eine externe Co-Finanzierung nicht möglich wären, finanziell zu unterstützen.
Aktuell organisiert GRASS International e.V. die Co-Finanzierung von acht Trinkwasserzapfstellen in zwei Slumsiedlungen in Dar es Salaam. Der Bau der Zapfstellen wird von den Sparergruppen selbst gemanagt und diese künftig betrieben. Mit einer Zapfstelle erreicht man 1.000 Slumbewohner, die bisher ohne jeglichen öffentlichen Trinkwasseranschluss auskommen mussten.
Wir von GRASS International e.V. kennen drei gute Gründe, warum der Gewinn Ihres Preises für uns
genau zur rechten Zeit käme:
1. Wir sind neu!
- GRASS International e.V. gibt es seit Dezember 2010 und was uns dringend fehlt, ist ein überzeugendes Corporate Design, damit wir viele Menschen für uns gewinnen können!
- Neu sind wir aber auch, weil wir mit unserem Verein neue Wege der Zusammenarbeit gehen: Wir unterstützen von Armut betroffenen Menschen dabei, sich selbst zu helfen, weil wir glauben, dass nur Selbsthilfe langfristig nachhaltig ist!
2. Wir wissen, was wir tun!
- Ausgangspunkt für die Gründung von GRASS International e.V. war die Dissertation von Beate Ginzel (Vorstandsvorsitzende). Seit dem Jahr 2009 hatte sie im Zuge von Vor-Ort-Recherchen Gelegenheit, sich intensiv mit den Strukturen und Arbeitsweisen der Tansania TUPF auseinander zu setzen. Dabei hat sie u. a. Sparergruppen besucht und zahlreiche Mitglieder der TUPF und Mitarbeiter des CCI befragt.
- Zweite Vorstandsvorsitzende ist Ute Hillmann. Sie war mehrere Jahre als Architektin in Tansania und im Rahmen der Tsunami-Nothilfe in Sri Lanka tätig. Frau Hillmann verfügt außerdem über fundierte Kenntnisse in den Feldern Monitoring und Evaluation. Weitere Gründungsmitglieder sind ebenfalls in der Entwicklungszusammenarbeit beruflich tätig oder kennen das Partnerland Tansania aus anderen Projekten.
3. Wir haben noch viel vor!
In unserer Partnerorganisation sind Menschen am Werk, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. In der Zukunft wollen wir uns daran beteiligen, ihr Modell der Selbsthilfe weiter zu verbreiten und noch mehr Menschen in Sparergruppen der TUPF zu mobilisieren. Selbsthilfe heißt nicht nur gemeinsam die konkrete Lebenssituation zu verbessern, sondern auch zu selbstbewussten Akteuren zu werden um eine aktive Zivilgesellschaft aufzubauen.
// #19 Bewerber: Netzwerk gegen Gewalt in Leipzig und Umgebung
ÖFFNUNG DES NETZWERKES GEGEN GEWALT AUCH FÜR VON GEWALT BETROFFENE MÄNNER
Wir sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Netzwerkes gegen Gewalt in Leipzig und Umgebung. Dabei handelt sich um ein über Jahre gewachsenes und gut strukturiertes Netzwerk, welches sich seit vielen Jahren hauptsächlich für betroffene Frauen und Kinder, zunehmend auch Männer als Opfer von Gewalt im sozialen Nahraum einsetzt. Elemente des Netzwerkes sind zum Beispiel der Koordinierungskreis gegen sexualisierte Gewalt, die Beratungsstelle für Frauen in Leipzig, das 1. Autonome Frauenhaus, aber auch Täter- und Opferberatungsstellen, Polizei, Rechtsanwältinnen und Ärztinnen sowie das Leipziger Kinderschutzzentrum.
Zunehmend werden in den verschiedenen Beratungsstellen jedoch auch Männer vorstellig, die Opfer von häuslicher/sexueller Gewalt und/oder Stalking geworden sind. Vermutlich existiert ein großes Dunkelfeld.
Wir wollen, an diesem Bedarf orientiert, auch den von Gewalt und Stalking betroffenen Männern helfen. Zwar gibt es vom Kinderschutzzentrum entsprechende Angebote für Jungen, nach unseren Recherchen aber im Raum Leipzig derzeit keine Zufluchtsstätte für Männer. Neben einer guten Beratung und Hilfsangeboten für Männer, angelehnt an die Erfahrung, die wir über die Jahre bei Frauen und Kindern gesammelt haben, wollen wir daher auch zeitnah eine Männerschutzwohnung einrichten.
Wir haben bei der Konzeptionierung jedoch festgestellt, dass die verschiedenen Websites unseres Netzwerkes relativ spezifisch auf Frauen ausgerichtet sind, d.h., wahrscheinlich erreichen unsere Internet - Angebote die betroffenen Männer nicht. Auch Flyer und ähnliche Werbematerialien werden nach unserer Erfahrung meist von Mädchen und Frauen mitgenommen.
Für Männer bedeutet Gewalterfahrung noch mehr Kränkung, Schwäche und Scham als für Frauen, insbesondere auch in Bezug auf das gesellschaftlich etablierte Bild vom „starken Mann“. Ein von häuslicher und/oder sexueller Gewalt betroffener Mann wird sich kaum mit seinen Freunden über die erlittene Gewalt austauschen, schon gar nicht, wenn er sie von (s)einer Frau oder in einer homosexuellen Beziehung erfahren hat.
Wir benötigen daher eine Öffentlichkeitsarbeit, die diese Männer anspricht. Sie sollen sich gut informieren können, welche Hilfsmöglichkeiten es für sie gibt, ohne Angst, „blamiert“ oder womöglich aufgrund ihres Geschlechts in den Frauenberatungsstellen abgewiesen zu werden.
Wir wünschen uns eine starke Außenwirkung für unser Projekt, bestehend aus einer aussagekräftigen und schnell zu findenden Website (auch dies hat sich als problematisch erwiesen: Bei Eingabe entsprechender Schlagworte wie „sexuelle Gewalt“ und „Mann“ oder „Junge“ landet man sehr schnell auf Pornoseiten) und Sichtmaterial, welches mitzunehmen für die von Gewalt betroffenen Männer und Jugendlichen nicht „peinlich“ ist.
